Forscher des Smithsonian Institution in Washington glichen Aufnahmen diverser Apollo-Missionen mit aktuellen Aufnahmen der Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter ab und entdeckten 14 neuentstandenen Steilhänge die auf einen Schrumpfprozess des Mondes hindeuten. Diese Strukturveränderung, die sich auf den gesamten Mond erstrecken, seien laut den Wissenschaftlern nach den Mondmissionen in den siebziger Jahre, des letzten Jahrhunderts entstanden.
Die Wissenschaftler haben auch schon eine Erklärung für die Veränderungen des Mondes, laut Studienautor Watters seien die relativ jungen und weit verteilten Verwerfungen auf eine Kontraktion des Mondes zurückzuführen. Gehen also auf ein Zusammenziehen des Mondes zurück. Dieser Verlust an Volumen könne auf die Abkühlung des Mondes zurück zuführen sein, berichten die Wissenschaftler in Wissenschaftsmagazin „Science“.
Kurze Exkursion zur Entstehung des Mondes:
Über die Entstehung des Mondes wird seit Jahrhunderten diskutiert. Vorherrschende Meinung ist seit Mitte der 1980er-Jahre die Kollisionstheorie, die von dem Zusammenstoß der Proto-Erde mit einem marsgroßen Planetensimal. Aus den Trümmern der Kollision bildete sich der Proto-Mond.
Eine etwas exotischere Theorie formulierte Georg Howard Darwin, der Sohn von Charls Darwin. Die sogenannte Abspaltungstheorie geht von einer sehr schnellen Rotation der Erde in ihrer Frühphase aus, so dass sich durch die entstehenden Fliehkräfte ein Teil der Erde löste und den Mond bildete.



















































