Besonderes Augenmerk wollen ARD und ZDF auf die Doping-Berichterstattung legen. Nach zahlreichen Dopingvergehen hatte vor allem die ARD die Veranstaltung in diesem Jahr eigentlich nicht übertragen wollen. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender hatte daraufhin angekündigt, sein Sender werde die Tour nicht ohne die ARD übertragen. Aufgrund eines bestehenden Dreijahresvertrages mit der Europäischen Rundfunkunion EBU, die mit dem Tourveranstalter ASO die Übertragungsrechte ausgehandelt hatte, müssen die Sender nun aber doch von der Tour berichten.
Für die zeitlich verkürzte Berichterstattung müssen die Sender dennoch die vollen Kosten zahlen, die sich für die Jahre 2009 bis 2011 auf rund 20 Millionen Euro belaufen sollen. Allerdings war in den Verträgen auch eine längere Liveberichterstattung fixiert, um die ARD und ZDF nun herumkommen.
Wie die Sender im Falle erneuter Dopingvergehen entscheiden, steht indes noch nicht fest. 2007 waren ARD und ZDF nach dem Dopingverdacht gegen T-Mobile-Profi Patrik Sinkewitz aus der Berichterstattung ausgestiegen.
ARD und ZDF berichten jeweils zehn Stunden live von Tour de France
Mainz (ddp). Nach der Entscheidung für eine Live-Übertragung von der Tour de France hat das ZDF nun seine endgültigen Sendezeiten festgelegt. Das ZDF berichtet an zehn Tagen jeweils von 16.15 bis 17.15 Uhr eine Stunde live von der Tour, wie der Sender am Mittwoch mitteilte. Der Sender wechselt sich in der Berichterstattung mit der ARD ab, die von 16.30 bis 17.30 Uhr live dabei ist.
10.06.09 -




















































