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Buchtipp: "Laktose-Intoleranz"

München (ddp). Weltweit besitzt weniger als die Hälfte der Bevölkerung nach dem Säuglingsalter noch die Fähigkeit, Milchzucker zu verwerten. Durchfälle, Blähungen, Unwohlsein und Abgeschlagenheit sind die unangenehmen Folgen einer solchen Laktose-Intoleranz. Die Ernährungswissenschaftlerin Doris Fritzsche hat sich dieser Problematik gewidmet und beschreibt in ihrem Buch "Laktose-Intoleranz", wie man Milchzucker im Essen vermeidet und Mahlzeiten trotzdem genießen kann.

 

Die Autorin gibt erst einmal einen Überblick über die Ursachen von Laktose-Intoleranz und erklärt, wofür der Körper die Laktose eigentlich benötigt. Als Behandlungsoption präsentoert sie ein Drei-Phasen-Programm. Mit dessen Hilfe bekomme der Betroffene laut Fritzsche die Laktose-Intoleranz dauerhaft in den Griff. In der ersten Phase, der Regenerationszeit, solle man Milchzucker vier bis sechs Wochen lang möglichst komplett meiden, in Phase zwei herausfinden, wie viel Laktose man persönlich verträgt. Und in Phase drei könne ein synthetisches Laktasepräparat getestet werden, das hilft, aufgenommen Milchzucker besser zu verarbeiten. Fritzsche stellt außerdem milchzuckerfreie Rezepte von Paprikacremesuppe über Gemüse-Risotto bis hin zum asiatischen Gewürzhähnchen vor, die auch Menschen mit Laktose-Intoleranz problemlos genießen können. D

Das Buch wird ergänzt durch ein persönliches Ernährungstagebuch, mit dem der Betroffene den Ursachen möglicher Verdauungsbeschwerden auf die Spur kommen kann. Ein Einkaufsführer hilft, versteckte Milchzucker in Zutatenlisten zu erkennen.

Doris Fritzsche: "Laktose-Intoleranz", Gräfe und Unzer Verlag, 2009, 12,90 Euro, ISBN: 978-3-8338-1660-4

Bilder-Galerie (Bild anklicken zum Vergrößern)
 


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