Das sichergestellte Material habe laut dem Nachrichtendienst Associated Press, einen Wert von 300 Millionen Dollar und stamme aus einem amerikanischen Unternehmen in Indianapolis. In selbigem Unternehmen war der unter Verdacht stehende chinesische Professor, Kexue Huang in führender Position tätig, berichtet das Magazin „Nature“. Die Razzia erfolgte bereits am18.August und wurde erst jetzt publik.
Der Zugriff im „Biotechnologie Center“ der TU-Dresden erfolgte durch zwei FBI-Beamte, acht LKA-Beamte und einem Staatsanwalt. Die beschlagnahmten Bakterien, die zum Einsatz in der Landwirtschaft entwickelt wurden, werden als Beweismittel im Prozess gegen Kexue Huang aufgeführt. Der wegen Industriespionage beschuldigte Professor wurde bereits am 13. Juli im US-Bundesstaat Massachusetts festgenommen, ihm drohen nun bis zu 15 Jahre Haft.
In wie fern Mitarbeiter der TU-Dresden in den Vorfall verstrickt sind ist unklar, die Staatsanwaltschaft gibt diesbezüglich keine Auskunft. Nur das „verschwinden“ einer deutschen Firma vom Universitätsgelände wurde bekannt gegeben.




















































