Zugleich verwies Kemfert darauf, dass die Weltwirtschaft auf die Tiefseebohrungen angewiesen sei, um ihren Energiebedarf zu decken. Rund ein Viertel der weltweiten Ölreserven sei nur durch diese Art der Förderung verfügbar. Daher rechne sie auch nicht mit einem Aussetzen der Tiefseebohrungen, sondern vielmehr mit deren Verschiebung.
Zugleich kritisierte Kemfert den US-Präsidenten Barack Obama. Dieser hätte schon früher das Thema "nach vorn rücken" müssen. Amerika verschwende Energie - es verbrauche mehr als doppelt so viel wie Europa, sagte sie.
DIW warnt vor steigende Ölpreise durch Ölkatastrophe
Berlin (ddp). Die Ölkatastrophe vor der US-Küste könnte auch auf die Benzinpreise in Deutschland einwirken. Eine Verbot der Tiefseeförderung würde den Ölpreis auf dem Weltmarkt steigen lassen und damit auch die Benzinpreise, sagte Claudia Kemfert, Energieökonomin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Zudem sei ein hoher Ölpreis "Gift für das Wirtschaftswachstum".
15.06.10 -




















































