Der Konzern erzielte von März bis Juni einen Nettogewinn von 12 Millionen Euro, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 213 Millionen Euro verbucht worden war, wie Sony Ericsson am Freitag mitteilte. Der Umsatz stieg von 1,68 Milliarden auf 1,76 Milliarden Euro.
Das Gemeinschaftsunternehmen der schwedischen Telefon AB L.M. Ericsson und der japanischen Sony Corp hat jahrelang Verluste geschrieben. Im ersten Quartal 2010 konnte der Mobilfunkhersteller erstmals seit dem zweiten Quartal 2008 wieder einen Gewinn ausweisen. Das 2008 eingeleitete Restrukturierungsprogramm soll bis Ende 2010 die jährlichen Betriebskosten um 880 Millionen Euro senken. Das Programm liege im Plan, teilte der Konzern mit. Im zweiten Quartal 2010 verbuchte Sony Ericsson 32 Millionen Euro an Restrukturierungskosten.
Der Konzern hat im Ende Juni beendeten Quartal von neuen Smartphones wie dem Xperia X10 profitiert. Insgesamt lieferte Sony Ericsson 11 Millionen Mobiltelefone zu einem Durchschnittspreis von 160 Euro je Stück aus. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern mit 13,8 Millionen Stück zwar mehr Mobiltelefone ausgeliefert, konnte seinerzeit jedoch nur einen Preis im Schnitt von 122 Euro je Mobiltelefon erzielen. Der Marktanteil verharrte wie im ersten Quartal 2010 bei rund 4 Prozent.
"Wir sind nun für langfristiges Wachstum gut aufgestellt", sagte Vorstandschef Bert Nordberg. Die Konzentration auf höherwertige Mobiltelefone habe sich ausgezahlt. Sony Ericsson rechnet für 2010 weiterhin mit einem leichten Wachstum des weltweiten Markts für Mobiltelefone.




















































