Am Montag hatten Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und der Grünen-Fraktionsvorsitzende Winfried Kretschmann Gegner und Befürworter zu einem runden Tisch eingeladen. Dabei betonten beide Seiten, dass der Dialog ohne Vorbedingungen stattfinden soll. Die Grünen und die Projektgegner pochten allerdings auf einen Abrissstopp während der Gespräche als Zeichen der Ernsthaftigkeit.
Inzwischen haben mehrere Politiker der mehrheitlich das Projekt befürwortenden Parteien für einen zeitlich begrenzten Abrissstopp plädiert. Der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid sprach sich am Freitag erstmals für eine solche Maßnahme aus. Auch im Stuttgarter Rathaus gewinnt die Idee eines zeitlich begrenzten Abrissstopps Befürworter. Nach der Kultur- und Bildungsbürgermeisterin Susanne Eisenmann sprach sich auch Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (beide CDU) dafür aus.
Bei "Stuttgart 21" soll der Stuttgarter Hauptbahnhof für 4,1 Milliarden Euro unter die Erde verlegt und zum Durchgangsbahnhof umgebaut werden. Kritiker gehen von einer folgenschweren Fehlentscheidung aus, die einem "Milliardengrab" gleich käme.
Krisengespräch zu "Stuttgart 21" am 10. September
Stuttgart (ddp). Das Krisengespräch zu dem umstrittenen Bahnprojekt "Stuttgart 21" zwischen Vertretern der Projektträger und der Gegner findet am 10. September statt. Dies bestätigte das Staatsministerium am Freitag in Stuttgart auf ddp-Anfrage.
03.09.10 -



















































