Diese kosmischen Bombardements stellen für die menschliche Zivilisation keine Gefahr dar, aber Satelliten, die für die Kommunikation und Datenübertragung unerlässlich geworden sind, befinden sich in der Schusslinie des Sternenhagels. Auch das Hubble-Teleskop oder gar die Raumstation ISS könnten ernsthaft beschädigt werden. Laut NASA gehe von dem Himmelsereignis eine Gefahr für das Hubble Teleskop aus. Über mögliche Gefahren für die bemannte Raumstation (ISS) äußerte sich die amerikanische Raumfahrtbehörde nicht. Die extraterrestrische Forschungseinrichtung verfügt über Steuerdüsen – um Ausweichmanöver durchzuführen – zusätzlich wird die Raumstation von einer verstärkten Außenhaut gegen Weltraumschrott und kleinere Asteroiden geschützt.
Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) räumt ein, dass alle Gegenstände die kleiner sind als Faustgröße, nicht von der Bodenstation geortet werden können und zur Gefahr für Spaceshuttle und ISS werden könnten. Mit 20 Kilometern pro Sekunde sind die über die Erde niedergehenden Kometen relativ langsam, allerdings warnen Fachleute dennoch davor, dass bei einem Treffer enorme Hitze entstehe und elektrisch geladenes Gas als Plasma die Bordelektronik beschädigen würde.
Der kurzperiodische Komet mit der offiziellen Bezeichnung „21P/Giacobini-Zinner“ wurde bereits am 11.09.1985 von der Raumsonde ICE (International Cometary Explorer) untersucht und ist somit der erste Komet, der jemals von einer Sonde erforscht wurde. Der Mutterkomet hat seinen Ursprung im Sternbild des Drachen, daher wird der von „Giacobini-Zinner“ ausgelöste Meteoriten-Sturm auch „Oktober-Draconiden“ genannt. Der Höhepunkt des Kometen-Regens wird am 8. Oktober zum frühen Abend eintreten.
















































