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RTL schickt "Dagobert" noch einmal in den Untergrund (

Berlin (ddp). Das RTL-Magazin "Explosiv" schickt den als "Dagobert" bekannt gewordenen ehemaligen Kaufhauserpresser Arno Funke nochmals in den Untergrund. In einem halb fertiggestellten U-Bahnhof aus den 20er Jahren in der Nähe des Berliner Moritzplatzes erzählt der 60-Jährige von seinen Erinnerungen an die Vorfälle von damals - unter anderem an seine Aufenthalte in der Kanalisation, wo er sich auf der Flucht vor der Polizei versteckt hatte. Funkes Geschichte ist Teil einer "Explosiv-Reloaded" genannten Reihe, in der ab 5. Juni eine Woche lang die besten Momente aus 15 Jahren "Explosiv" gezeigt werden.

 

Funke hatte zwischen 1992 und 1994 mit der Polizei Katz und Maus gespielt. Angefangen hatte alles mit einem Rohrbomben-Anschlag auf das Karstadt-Kaufhaus an der Hamburger Mönckebergstraße. Einen Tag später ging ein Erpresserbrief ein, in dem Funke eine Million Mark forderte. Er ließ noch vier Bomben in Karstadt-Filialen in Bremen, Hannover, Bielefeld und Berlin detonieren. Für die vereinbarten Geldübergaben bastelte er unter anderem eine Lore und ein Mini-U-Boot - oder er präparierte Gullys. 1994 wurde er vor einer Telefonzelle in Berlin festgenommen und anschließend zu neun Jahren Haft verurteilt.

Bilder-Galerie (Bild anklicken zum Vergrößern)
 


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