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Mario Barth bedroht die Würde des Menschen

Frankfurt/Main (ddp). Der Journalist Michael Jürgs hält Comedian Mario Barth für einen Angriff auf das Grundgesetz. "Für mich ist die Würde des Menschen angetastet, wenn Mario Barth ins Mikrofon furzt", sagte der Autor des medienkritischen Buchs «Seichtgebiete - Warum wir hemmungslos verblöden» der "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe). Außerdem frage er sich, ob Nichtwähler identisch mit den "Blöden sind, denen es reicht, Mario Barth zuzuhören".

 

"Blöde gab es schon immer. Der Unterschied zu heute ist: Blöde haben eigene Zeitungen und Sendungen", sagte der einstige Chefredakteur der Zeitschrift "Stern" unter Verweis auf Barth und Promi-Friseur Udo Walz. Im Kampf gegen diese Gegner werde er nicht resignieren. "Damals waren es die Alt-Nazis, heute versuche ich, die kaputt zu machen, die die Gesellschaft kaputt machen", sagte Jürgs. 

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