Funke hatte zwischen 1992 und 1994 mit der Polizei Katz und Maus gespielt. Angefangen hatte alles mit einem Rohrbomben-Anschlag auf das Karstadt-Kaufhaus an der Hamburger Mönckebergstraße. Einen Tag später ging ein Erpresserbrief ein, in dem Funke eine Million Mark forderte. Er ließ noch vier Bomben in Karstadt-Filialen in Bremen, Hannover, Bielefeld und Berlin detonieren. Für die vereinbarten Geldübergaben bastelte er unter anderem eine Lore und ein Mini-U-Boot - oder er präparierte Gullys. 1994 wurde er vor einer Telefonzelle in Berlin festgenommen und anschließend zu neun Jahren Haft verurteilt.
RTL schickt "Dagobert" noch einmal in den Untergrund (
Berlin (ddp). Das RTL-Magazin "Explosiv" schickt den als "Dagobert" bekannt gewordenen ehemaligen Kaufhauserpresser Arno Funke nochmals in den Untergrund. In einem halb fertiggestellten U-Bahnhof aus den 20er Jahren in der Nähe des Berliner Moritzplatzes erzählt der 60-Jährige von seinen Erinnerungen an die Vorfälle von damals - unter anderem an seine Aufenthalte in der Kanalisation, wo er sich auf der Flucht vor der Polizei versteckt hatte. Funkes Geschichte ist Teil einer "Explosiv-Reloaded" genannten Reihe, in der ab 5. Juni eine Woche lang die besten Momente aus 15 Jahren "Explosiv" gezeigt werden.
26.04.10 -




















































