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Steuer-Software: Kein Programm ist perfekt

Berlin (ddp). Der deutsche Steuerdschungel ist berüchtigt. Doch es gibt in Form von spezieller Software Hilfsmittel für die Steuererklärung. Die Zeitschrift "Computerbild" (Heft 4/2010) hat aktuelle Programme getestet. Das Ergebnis lautet: Kein Kandidat konnte alle Musterfälle absolut fehlerfrei berechnen. Die Note "gut" wurde trotzdem vergeben.

 

Zusammen mit dem Rechenzentrum der Datev entwickelten die "Computerbild"-Tester fünf beispielhafte Muster-Steuerfälle, auf die sie die acht Testkandidaten ansetzten. Zu Siegern mit der Note "gut" wurden das "WISO Sparbuch 2010" von Buhl Data (40 Euro) sowie "Tax 2010 Standard" (15 Euro) erklärt, da sie vier der fünf Fälle einwandfrei berechneten. Die kostengünstigere Software von Buhl "WISO Steuer 2010" (15 Euro) sei als einziges Programm im Feld hingegen nicht für alle gängigen Steuerfälle gewappnet.

Wenig beeindruckt waren die Tester auch von "Konz Steuer 2009/2010" von Knaur Software (20 Euro). Bemängelt wurde die umständliche Bedienung. Außerdem habe es nur einen Musterfall korrekt berechnet und sei bei den anderen Fällen um bis zu 820 Euro von der möglichen Steuererstattung abgewichen.

Um individuelle Berechnungen zu Absetzmöglichkeiten und Sparpotenzialen durchzuführen, fragen die Programme Informationen über Familienstand, Einkommen, Werbungskosten und Sonderausgaben ab. Sind alle Daten erfasst, lässt sich die komplette Steuererklärung ausdrucken oder mit Hilfe der elektronischen Steuererklärung "Elster" ans Finanzamt übermitteln.

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