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Berichterstattung von der Tour de France

Berlin (ddp). ARD und ZDF berichten ab Samstag (4. Juli) in reduzierter Form von der Tour de France. Beide öffentlich-rechtlichen Sender haben nun jeweils rund zehn Stunden Sendezeit im Angebot. Der Sender Eurosport überträgt nach eigenen Angaben hingegen mehr als 80 Stunden live von der 96. Frankreich-Rundfahrt. Den Auftakt macht das Einzelzeitfahren in Monaco.

 

ARD und ZDF wechseln sich bei ihrer Berichterstattung erneut ab. Besonderes Augenmerk wollen sie auf die Berichterstattung über Doping-Fälle legen. Nach zahlreichen Dopingvergehen hatte vor allem die ARD angekündigt, das Radrennen in diesem Jahr eigentlich nicht zu übertragen. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender hatte daraufhin angekündigt, sein Sender werde die Tour nicht ohne die ARD zeigen. Aufgrund eines bestehenden Dreijahresvertrages mit der Europäischen Rundfunkunion EBU, müssen die Sender nun aber doch von der Tour berichten.

2007 waren ARD und ZDF nach dem Dopingverdacht gegen T-Mobile-Profi Patrik Sinkewitz aus der Live-Berichterstattung ausgestiegen.

Ausstiegsszenarios auch im Falle einer Häufung von Dopingfällen gibt es für die ARD laut dem für die Berichterstattung federführenden Saarländischen Rundfunk (SR) in diesem Jahr nicht. «Wir haben den Veranstalter dazu gedrängt, die schärfsten und besten Kontrolleure mit den neuesten Methoden zur Dopinganalyse bei der Tour einzusetzen. Also können wir uns nicht verabschieden, wenn diese Kontrolleure fündig werden«, sagte ARD-Tourchef Roman Bonnaire.

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