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Bouffier fürchtet nach Dopingerklärung um den Ruf des Sports

Berlin. Nach dem Dopinggeständnis von fünf Leichtathletik-Trainern fürchtet Hessens Sportminister Volker Bouffier (CDU) Folgen für die Glaubwürdigkeit des Sports. «Ich habe Zweifel, ob sich der Sport mit dieser Entscheidung einen Gefallen tut, weil damit die Glaubwürdigkeit im Kampf gegen Doping leidet», sagte Bouffier der «Berliner Zeitung» laut Vorabbericht.

 

Dopingexperte Werner Franke bezeichnete die Erklärung der Trainer als wenig hilfreich und aufgesetzt. «Das Geständnis ist so allgemein gehalten, dass es keinem konkreten Opfer vor Gericht hilft», sagte Franke dem Blatt. Die Trainer müssten zumindest die Namen der Opfer nennen, die sich auf sie als Täter berufen könnten.

Die Trainer Klaus Baarck, Gerhard Böttcher, Rainer Pottel, Maria Ritschel und Klaus Schneider hatten in einer Erklärung eingeräumt, zu DDR-Zeiten am Einsatz von Dopingmitteln beteiligt gewesen zu sein. Zugleich baten sie Sportler, die dadurch Gesundheitsschäden erlitten haben, um Entschuldigung.(ddp)

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