Die 2009 rückverstaatlichte Berliner Druckerei habe dies nicht hinnehmen wollen und im Sommer das Bundeskartellamt eingeschaltet. Die Behörde habe die Ausschreibung jedoch als rechtmäßig beurteilt
Die Bundesbank sucht seit 2008 europaweit nach dem günstigsten Euro-Anbieter. Erstmals soll jetzt der Großteil der Noten im Ausland (Frankreich/Niederlande) gedruckt werden, wie die Zeitung weiter berichtete. Die Bundesdruckerei, die 2009 beim Euro-Druck noch voll ausgelastet war, sei nicht berücksichtigt und der private Münchner Konzern Giesecke Devrient (GD) nur mit einem kleinen Anteil bedacht worden. Gegen diese Pläne gab es im August Belegschaftsproteste vor der Bundesbankzentrale. Befürchtet wird der Verlust von 400 Arbeitsplätzen.
Die Bundesdruckerei hatte bis 2008 jahrzehntelang alle Bestellungen für die D-Mark- und Euro-Scheine erhalten. Dies brachte Planungssicherheit und finanzierte Sicherheitsentwicklungen. Nun aber formiert sich der Protest der Druckereien. Denn während die Bundesbank die Druckaufträge ausschreibt, schotten andere große Zentralbanken ihre Märkte ab, weil sie zum Teil Staatsdruckereien haben. Zudem wäre die Bundesbank erst ab 2012 zur Marktöffnung verpflichtet, heiße es bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.























































