Frankfurt/Main (dapd). Prinzipiell sei die Union für Steuersenkungen offen.
«Wir können nur entscheiden, wenn die Fakten stimmen», sagte der CDU-Politiker. Er verwies darauf, dass es bereits einige Zusatzausgaben gebe, wie etwa für die Bundeswehrreform. Wegen der Energiewende würden außerdem die Einnahmen aus der Brennelementesteuer reduziert. Mit dem Restgeld müssten zunächst Schulden abgebaut werden. Nur wenn es dann noch einen Überschuss gebe, könne über eine Steuerreform gesprochen werden.
Die FDP fordert, die Koalition müsse bis zum Ende des Jahres Details einer Steuerreform festlegen.
CDU sieht keine Grundlage für Steuersenkung
Die Forderung der FDP nach Steuersenkungen stößt auch im Wirtschaftsflügel der Union auf Skepsis. Laut Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs, der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, gebe es bislang keine gesicherten Erkenntnisse über die Finanzentwicklung, sondern lediglich Annahmen und Annahmen seien keine Entscheidungsgrundlage.
17.05.11 -























































