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ISS-Pannenserie: Instandsetzung des Kühlsystems schwieriger als gedacht

Die Internationale Raumstation wird noch immer im Notprogramm betrieben. Ein ausgefallenes Kühlsystem hatte zur Folge, dass viele wichtige Geräte abgeschaltet werden mussten. Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat die für heute angekündigten Reparatur des Kühlsystemst der Internationalen Raumstation ISS verschoben

 

Berlin/Houston Zwei US-Astronauten sollten heute um 12.55 Uhr mit den Arbeiten beginnen. Die beiden Außenbordeinsätze zum Austausch einer defekten Ammoniakpumpe sollen nun statt an diesem Freitag erst am Samstag und am Donnerstag nächster Woche stattfinden, wie die NASA am Donnerstag in Houston/Texas mitteilte. Grund sei, dass man mehr Zeit für die Vorbereitung des komplizierten Manövers brauche.

Beim ersten von zwei Außenbordeinsätzen sollen die Astronauten eine defekte Ammoniakpumpe abbauen und durch eine neue ersetzen. Die komplizierte Operation, für die nur wenige Tage Vorbereitungszeit zur Verfügung standen, während des zweiten Ausstiegs sollen dann die Ammoniak- und Stromleitungen angeschlossen werden.


Die Pumpe eines der beiden Kühlsysteme im US-Segment war am vergangenen Wochenende ausgefallen. Zwei Versuche, sie wieder in Gang zu setzen, waren gescheitert. Die sechsköpfige ISS-Besatzung sei durch die Panne aber nicht gefährdet, versicherte die NASA. Die Kühlung der elektrischen Systeme und Avionik im US-Segment wird inzwischen durch den zweiten Kreislauf gewährleistet.

(ddp)

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