Wesentlich problematischer scheint allerdings die Tatsache, dass die Stärke des Magnetfelds abnimmt. Von 1980 bis zum Jahr 2000 wurde das Erdmagnetfeld lückenlos vermessen, mit dem Ergebnis, dass unser globales Schutzschild innerhalb der letzten 30 Jahre stark abgenommen hat. Besonders in Südafrika und im Südatlantik verliert das Magnetfeld an Kraft. Im Europäischen Raum nahm das Erdmagnetfeld allerdings zu.
Aus Nord- wird Südpol
Die Forscher Rätseln, ob das rapide schwächer werdende Erdmagnetfeld ein Vorzeichen einer bevorstehenden Umpolung des Magnetfelds sein könnte. Fakt ist, eine solche Umpolung ist längst überfällig. Alle 250.000 Jahre stellt sich das Magnetfeld um, somit wird aus Nord- dann Süd. Die letzte Umkehr ist nun schon 780.000 Jahre her, eine weitere Umpolung ist daher längst überfällig.
Schutzlos den Sonnenwinden ausgeliefert?
Wird das Magnetfeld zu schwach, um die Sonnenwinde von der Erde abzuhalten, steht die Menschheit wohl vor großen Problemen. Die Sonnenstürme wirken wie EMP-Bomben und könnten unsere Satelliten unbrauchbar machen. Auch auf der Erde könnten die Sonnenstürme Stromnetze ausschalten. Ein globaler Black-Out könnte die Folge sein.
Die Sonne als Beschützer?
Wissenschaftler sind allerdings der Meinung, dass es ausgerechnet die Sonnenwinde sind, die unsere Erde in ein neues Magnetfeld hüllen werden. Die negativ geladenen Teilchen in den Sonnenwinden würden laut Expertenmeinung dafür sorgen, dass in der oberen Atmosphäre Stromflüsse entstehen, die ein neues Magnetfeld aufbauen.



















































