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Deutsche Marineschiffe vor der libyschen Küste

Leonberg. Deutschland entsendet Kriegsschiffe an die libysche Küste. Die Fregatten "Brandenburg" und Rheinland-Pfalz" sind in Begleitung des Versorgers "Berlin" mit 600 Soldaten im Seegebiet zwischen Malta und Libyen angekommen.

 

Die zusätzliche Entsendung von "Sea King" Rettungshubschraubern, lässt auf eine Evakuierungsmission schließen. Mehrere Nationen, darunter auch Frankreich, Italien, Großbritannien und die USA ziehen ihre Streitkräfte zusammen. Wie dieses Truppenaufgebot von dem libyschem Machthaber Gaddafi aufgenommen wird ist unklar.

 

Seit Samstag ist auch das Aufklärungsschiff “Oker“ im Mittelmeer im Einsatz. Das  Spezialschiff wurde für Nachrichtengewinnung konzipiert und kann alle Arten von Funksignalen orten und auswerten. Die „Oker“ könnte bei der Aufklärung der libyschen Marineeinheiten zum Einsatz kommen. Über den Zustand von Gaddafis Marine ist nicht viel bekannt. Offiziell verfügt Libyen  über Landungsschiffe und Flugkörperschnellboote aus französischer Fabrikation sowie U-Boote und Korvetten aus russischer Produktion.

Die US-Firma Stratfor, spezialisiert auf Sicherheitsanalysen, spekuliert in einem Bericht, dass Gaddafi-Regime würde ukrainische Einsatzkräfte beschäftigen.  Auch würden die libyschen Kampfjets von Piloten aus der Ukraine geflogen. Diese greifen ohne Reue Demonstranten an, libysche Piloten hätten nach Berichten den Einsatz verweigert. 

 

 

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