Die Zahlen zeigten, dass die Leistungsschraube für die Arbeitnehmer in der Finanzkrise heftig angezogen werde. Viele Arbeitnehmer griffen zu leistungssteigernden Mitteln, "um dem wachsenden Stress vermeintlich gewachsen zu sein - mit langfristig fatalen gesundheitlichen Folgen", warnt Buntenbach weiter.
Einen weiteren Grund im niedrigen Krankenstand sieht hingegen die Arbeitgeberseite: "Der Krankenstand bewegt sich auch im ersten Halbjahr 2009 auf einem erfreulich niedrigen Niveau", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Zeitung. Für die seit Beginn der statistischen Erhebung deutlich rückläufigen krankheitsbedingten Fehlzeiten seien mehrere Faktoren verantwortlich. "Zum einen haben körperlich belastende Tätigkeiten an Bedeutung verloren. Zum anderen betreiben immer mehr Unternehmen eine aktive und systematische betriebliche Gesundheitsförderung", betonte Hundt. Auch "der erfolgreiche Arbeitsschutz" wirke sich positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus. (ddp)
DGB warnt vor Doping am Arbeitsplatz
Dortmund (ddp). Die Ursache für den erneut gesunkenen Krankenstand liegt nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in der Angst der Arbeitnehmer um den Job und nicht an der gestiegenen Fitness der Angestellten. "Aus der Sorge heraus, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, schleppen sich die Beschäftigten sogar krank zur Arbeit", sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagausgabe).
14.07.09 -



















































