Die sechs Jahre alte Serie weist durch ihre Überhöhung der perfekten Oberfläche und die bis zum Platzten aufgeblähten Objekte erstaunliche Ähnlichkeiten mit der aktuellen Finanzkrise auf, so dass man auch denken könnte, die Bilder wären als Allegorie auf die geplatzte Spekulationsblase entstanden. Eine weitere Parallele stellt die taz-Redakteurin Julia Grosse fest, wenn sie anmerkt, dass Popeye bereits in der Wirtschaftskrise von 1929 als Symbol der Kraft galt. (MS).
Die Londoner Serpentine Gallery zeigt Jeff Koons "Popeye Series"
London. Vom 2. Juli bis zum 13. September zeigt die Serpentine Gallery in London die Bilder der "Popeye Series" des New Yorker Künstlers Jeff Koons. Die großformatigen und Koons-typisch grellbunten Kitschbilder entstanden bereits 2003 und zeigen neben dem spinatsüchtigen Matrosen mit den aufgepumpten Bizeps auch weitere an die Popart gemahnende Motive von Pornoqueens mit drallen Silikonbrüsten und ebenso drall aufgeblasenen Gummienten.
08.07.09 -























































