Auch für jene Mauersegmente, die sich auf Privatgrundstücken befinden, habe sich zwischenzeitlich eine Einigung ergeben, sodass mit der Sanierung begonnen werden könne, sagte der Gesamtprojektleiter der Sanierung, Helmut Schermeyer. Auf den betroffenen Mauerabschnitten befinden sich unter anderem die Werke des Künstlers Thierry Noir.
Die Mitglieder der Künstlerinitiative beklagen mangelnde Unterstützung durch das Land Berlin bei ihren Bemühungen um den Erhalt des Mauersegments. Alavi forderte Parkverbotszonen entlang der Open-Air-Galerie, um die Sichtbehinderung auf die Motive zu verhindern sowie eine feste Zusage über den dauerhaften Erhalt der Bilder als Kulturdenkmal.
Parallel zu den laufenden Sanierungsarbeiten sind bis zum Herbst verschiedene Begleitveranstaltungen an der East Side Gallery geplant. Noch bis zum 27. Juni ist eine Installation aus 50 Schirmen des italienischen Künstlers Giampaolo Talani zu sehen. Außerdem wird die East Side Gallery im Oktober Bestandteil des Festivals of Lights sein.
Im Oktober 2008 hatte die Betonsanierung des 1300 Metern langen Abschnitts der alten Berliner Mauer im Stadtteil Friedrichshain begonnen. Für die Arbeiten stehen 2,5 Millionen Euro vom Land Berlin, dem Bund und aus Lottomitteln zur Verfügung. 91 der ursprünglich 118 Künstler aus aller Welt beteiligen sich an der Aktion. (ddp)























































