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EU-Finanzminister beraten Portugal-Unterstützung

Die Finanzminister Europas entscheiden in Brüssel über das vorläufige Schicksal Portugals. Das hochverschuldete Land hatte im April Soforthilfen bei der Europäischen Union beantragt.

 

Balingen. 78 Milliarden Euro schwer ist das Hilftspaket, das für Portugal geschnürt werden soll. Die Entscheidung ob der Zusage soll heute in Brüssel fallen. Im Vorfeld gab es zumeist Fürspruch zur Finanzhilfe, vor allem EU-Währungskommissar Olli Rehn argumentierte für die europäische Finanzspritze: "Indem wir Portugal unter strikten, aber realistischen Bedingungen helfen, schützen wir auch die wirtschaftliche Erholung in Deutschland und die Ersparnisse der deutschen Bürger", sagte Rehn. Nachdem nun auch Finnland seine Bereitschaft zur Unterstützung gegeben hat, gilt der Beschluss des Pakets durch die Euro-Länder als zugesichert. Allerdings müssen alle Finanzminister der 27 EU-Staaten der Unterstützung zustimmen.


Offen ist dagegen das Schicksal Griechenlands. Offiziell soll auf dem Finanzministertreffen nur über eine Verlängerung der Kreditlaufzeiten sowie eine Senkung der Zinsen der bereits bewilligten Nothilfe verhandelt werden. Mehrere EU-Politiker, unter ihnen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, schließen aber auch nicht aus, dass der griechischen Regierung über den Rahmen von 110 Milliarden Euro hinaus noch weitere finanzielle Hilfen zugebilligt werden könnten.

 

 

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