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Ford-Chef Mattes fordert Debatte über AMI-Rhythmus

Leipzig. Der Deutschland-Chef des Autoherstellers Ford, Bernhard Mattes, fordert eine Diskussion «über das Konzept und die Häufigkeit» der derzeit laufenden Leipziger Auto Mobil International (AMI). «Denkbar ist die AMI im Wechsel mit der IAA in Frankfurt am Main, also alle zwei Jahre», sagte Mattes der «Leipziger Volkszeitung». «Damit möchte ich keine Empfehlung aussprechen, aber es ist eine Überlegung, die die Messe anstellen sollte. Denn die Erholung der Automobilkonjunktur wird länger dauern. Deshalb werden alle Unternehmen weiter intensiv auf ihre Kosten achten», so Mattes weiter. Er wolle die Messe aber nicht infrage stellen.

 

Die AMI habe weiter gute Chancen, weil sie nicht nur für den ostdeutschen Markt, sondern auch die angrenzenden Länder wie Polen und Tschechien von besonderer Bedeutung sei. Bereits im Vorfeld der Messe hatte es Diskussionen über den Zeitpunkt und den jährlichen Rhythmus der Veranstaltung gegeben. Große Hersteller wie BMW und Fiat nehmen aus Kostengründen nicht an der Autoschau teil, die noch bis Sonntag geöffnet ist. (ddp)

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