Der bei einem Vulkanausbruch vor rund 290 Millionen Jahren verschüttete und konservierte Schachtelhalm-Baum habe wenig mit den heute bekannten Gartenunkräutern zu tun, sagte Rößler. Nach Abschluss der Grabungen im Herbst beginne die wissenschaftliche Auswertung.
Erstmals erhält mit dem Schachtelhalm-Baum den seit 2008 vergebenen Titel ein Pflanzenfossil. Die Paläontologische Gesellschaft würdigt damit die Bedeutung für die Erforschung und Rekonstruktion vergangener Ökosysteme. Die Grabung des Naturkundemuseums brachte insgesamt seit 2008 fast 300 Stämme und Verzweigungen, mehr als 320 Pflanzenabdrücke und 2 Wirbeltiere zutage. Die Erforschung verkieselter Hölzer hat in Chemnitz bereits jahrhundertelange Tradition. Die Stadt bemüht sich mit dem "Versteinerten Wald" um Aufnahme in das UNESCO-Welterbe.
"Fossil des Jahres" wird in Chemnitz ausgestellt
Chemnitz (ddp). Ein verkieselter Riesenschachtelhalm im Museum für Naturkunde Chemnitz erhält am Mittwoch (27. Januar) die Auszeichnung als "Fossil des Jahres 2010". Der Zeuge urzeitlicher Vegetation sei der bisher wertvollste Fund der wissenschaftlichen Grabung nach dem Versteinerten Wald von Chemnitz, sagte Museumsdirektor Ronny Rößler der Nachrichtenagentur ddp. Der mehrfach verzweigte sogenannte Calamit widerlege die Annahme, dass diese Pflanzen im Zeitalter des Perm ausschließlich unverzweigt vorkamen.
26.01.10 -





















































