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Industrie stoppt Einführung von Biosprit E10

Leonberg. Aufgrund der fehlenden Akzeptanz des Verbrauchers gegenüber dem Biosprit E10 wird die flächendeckende Einführung des Kraftstoffes vorerst gestoppt. Die Kundenakzeptanz sei nicht gegeben, gab der Geschäftsführer des Mineralölverbandes bekannt.

 

Der Geschäftsführer des Mineralölverbandes Klaus Picard gab bekannt, dass der neue Biosprit von der Mehrheit abgelehnt wird, der Autofahrer schwenke lieber zu dem deutlich teureren Super Plus um.

Eine Entwicklung die dem Gewinn der Mineralölkonzerne zu gute kommt, so scheint es. Diese aber beschweren sich über Engpässe bei der Versorgung mit Super Plus. Die Raffinerien können zudem ihre E10-Tanks nicht leeren.

Ein Engpass bei Super Plus

Dieser Engpass kann für den Endverbraucher sicher nichts gutes bedeuten, schließlich steigen die Preise bei Güterverknappung. In Zeiten von explodierenden Spritpreisen, ist das keine schöne Vorstellung, für die Autofahrernation Deutschland.

 

Mineralölkonzerne wollen kein E10 - müssen es aber einführen

Der Biosprit ist im Volk unbeliebt, schließlich herrscht eine gewisse Ungewissheit ob man E10 tanken kann oder nicht. Aber auch die Benzinkonzerne sind über den Biospirt nicht glücklich. Die Konzerne sind gesetzlich dazu verpflichtet E10 unter das Volk zu bringen. Wenn allerdings der Absatz zu gering ist, drohen Strafzahlung. Strafzahlungen die laut Mineralölkonzerne an den Verbraucher weitergegeben werden. Diese auf den Autofahrer umgelegte Strafe kann bis zu zwei Cent mehr für den Liter Sprit ausmachen.

Bilder-Galerie (Bild anklicken zum Vergrößern)
 


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