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IP-Adressen werden 2011 restlos aufgebraucht sein

Washington (dapd). Die US-Telekommunikationsbehörde NTIA befürchtet, dass im nächsten Jahr den USA die freien IP-Adressen ausgehen könnten. Ursache sei die starke Zunahme von Mobilgeräten und anderen elektronischen Systemen mit Internet-Zugang.

 

Die USA verfügen über mehr als 90 Prozent des öffentlichen IP-Adressenvorrats - davon seien 94,5 Prozent belegt, berichtete das Magazin "Network World". Das gegenwärtige Internet Protocol Version 4 (IPv4) bietet Raum für 4,3 Milliarden IP-Adressen. Das kommende Adressierungssystem IPv6 bietet bedeutend mehr Adressen, nämlich mehr als 340 Billionen.

Allerdings müssen die meisten US-Internet- Provider erst ihre Server- und Software-Systeme auf IPv6 umrüsten. Den Zeitplan dafür hat die US-Regierung gerade erst verabschiedet: Bis 30. September 2012 müssen öffentlich erreichbare Rechner und Dienste sowie alle Service-Provider das neue Protokoll verarbeiten können. Für firmeninterne Systeme haben die Betreiber zwei Jahre länger Zeit.

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