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Justizministerin hält Krise der FDP für beendet

Mit den personellen Veränderungen an der Spitze der FDP-Fraktion und bei den Kabinettsposten der Liberalen ist für Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger das Ende der Parteikrise in Sicht.

 

Passau (dapd). «Jetzt besteht die Chance, mit Philipp Rösler den Neuanfang hinzubekommen. Wir müssen stärker Profil in der Koalition zeigen und den Blick nach vorne richten», sagte die bayerische FDP-Vorsitzende der «Passauer Neuen Presse» (Mittwochausgabe).

Der bisherige Gesundheitsminister, der kommendes Wochenende zum neuen Parteichef gewählt werden will, soll ins Wirtschaftsressort wechseln. Sein bisheriger Staatssekretär, Daniel Bahr, soll Gesundheitsminister werden. Die bisherige Fraktionschefin Birgit Homburger soll auf einen der Stellvertreter-Posten des Parteichefs wechseln. Neuer Fraktionsvorsitzender wurde Wirtschaftsminister Rainer Brüderle.

Brüderle sei als «Generalist» der richtige Mann an der Spitze der FDP-Bundestagsfraktion, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Sie lobte seine in vielen politischen Ämtern gesammelten Erfahrungen und sagte: «Er hat sehr viele Stärken und bringt alles mit, was man als Chef der Bundestagsfraktion braucht.» 

Mit Blick auf designierten Nachfolger von Guido Westerwelle an der Parteispitze sagte sie, für ihn «bieten sich als Wirtschaftsminister, Vizekanzler und FDP-Chef noch mehr Möglichkeiten, den Kurs der Regierung mit zu bestimmen und die liberale Handschrift durchzusetzen». Dass Westerwelle Außenminister bleibe, halte sie für richtig. 

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