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Justizministerin hofft auf Einigung über Anti-Terror-Gesetze

Im Koalitionsstreit um die Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze ist nach Einschätzung von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine Einigung wahrscheinlicher geworden. «Nach dem Schlingerkurs der Union nähert sich Bundesinnenminister Friedrich nun offenbar der Position der FDP an», sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen.

 

Hamburg (dapd). «Die Sicherheitsgesetze sind aus gutem Grund befristet und stehen jetzt insgesamt auf dem Prüfstand.» Die Anti-Terror-Pakete gelten bis zum Januar 2012, dann muss der Bundestag über eine Verlängerung entscheiden. 

Leutheusser-Schnarrenberger betonte mit Blick auf den Bundesparteitag der Liberalen in Rostock: «Die Grundhaltung der FDP ist klar, das hat sich am vergangenen Wochenende gezeigt. Die Kehrtwende in der Sicherheitspolitik ist ein Markenzeichen dieser Koalition.»

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte erkennen lassen, dass sich die Union nun doch bereitfinden könnte, auf eine Entfristung der Gesetze zu verzichten. 

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