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Mobilfunkfrequenz-Auktion beendet - Gebote von 4,4 Milliarden Euro

Mainz (ddp). Die seit Wochen laufende Mobilfunkfrequenz-Auktion ist beendet. Wie die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Mainz mitteilte, wurden am Ende der Versteigerung insgesamt Höchstgebote von 4,385 Milliarden Euro gehalten. Im begehrten 800-Megahertz-Bereich ging der Mobilfunkbetreiber E-Plus den Angaben zufolge leer aus. Die Auktion hatte bereits am 12. April in Mainz begonnen.

 

Versteigert wurden dabei die Sendespektren der Frequenzbereiche 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz sowie 2,6 GHz. Zur Auktion zugelassen waren die vier Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Besonders attraktiv war das 800-MHz-Frequenzband, das im Zuge der Abschaltung des analogen Rundfunks frei geworden ist und die vergleichsweise höchste Reichweite hat.

Die 800-MHz-Frequenzen wurden in sechs Blöcken vergeben, wobei es hier je nach Bieter Einschränkungen gab. So durften E-Plus und O2 für mehr Blöcke bieten als T-Mobile und Vodafone, da die zwei letzteren bereits über mehr Spektrum im 900-MHz-Bereich verfügen als die beiden kleineren E-Netzbetreiber.

Die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 haben sich bei der Auktion Angaben vom Donnerstag zufolge jeweils zwei Blöcke im 800-MHz-Bereich gesichert und damit den Wettbewerber E-Plus ausgestochen.

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