Der in Leipzig geborene Bisky sagte weiter, er glaube nicht, dass er auch in der DDR Künstler geworden wäre. «Früher oder später wäre ich mit diesem perversen Regime in Konflikt gekommen.» Er male, weil er sehr glückliche Momente im Atelier erlebe. «Wenn ich das Gefühl für den ganzen Mist drum herum verliere und einfach in der Ölfarbe rummansche, dann fühle ich mich sehr lebendig.»
Bisky zählt zu den wichtigen deutschen Malern der Gegenwart. Von 1994 bis 1999 studierte er bei Georg Baselitz in Berlin.
Kunst, Fernreisen, Lifestyle
Norbert Bisky würde gern länger in Brasilien leben
Frankfurt/Main (ddp). Der Maler Norbert Bisky würde gern Portugiesisch lernen und für längere Zeit nach Brasilien gehen. Zu seinen Träumen gehörten auch «eine Ausstellung im MoMa in New York und irgendwo eine Kirche ausmalen», sagte der 38-jährige Sohn des Politikers Lothar Bisky dem Magazin «Chrismon». Vielleicht werde er sich auch taufen lassen: «Vielleicht ist ja was dran. Ich glaube jedenfalls, dass es ein größeres Prinzip gibt als den Egoismus von jedem kleinen Wesen, das hier rumkraucht.»
06.07.09 -























































