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Oliver Janich: Geldmonopol abschaffen und Gerechtigkeit schaffen!

„Wir sind sozialer als SPD und Linke, grüner als die Grünen, liberaler als die FDP und christlicher als CDU/CSU. Nur Freiheit schafft Wohlstand. Wohlstand für alle ist sozial. Nur aus der Verteidigung des Eigentumsrechts entsteht effektiver Umweltschutz, weil es in Wahrheit keine globalen, sondern nur lokale Umweltkatastrophen gibt. Aus dem christlichen Grundsatz, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ lässt sich direkt unsere Maxime ablesen: Du kannst tun und lassen was Du willst, solange Du dabei niemandem schadest.“ Das ist der Slogan der Partei der Vernunft (PDV), doch hält diese Partei was sie verspricht? Im Interview erklärt Gründer und Bundesvorsitzender Oliver Janich seine ganz eigene Vorstellung von politischer Vernunft und bürgerlicher Freiheit.

Von: Paul Hüber

Wie kamen Sie auf die Idee die PDV zu gründen?

Ich bin Kolumnist bei Focus-Money und nahm die Klimaerwärmung kritisch unter die Lupe. Bei genauerer Betrachtung ist die Angst vor der globalen Erwärmung nur ein Druckmittel um neue Steuern zu erlassen. Bestes Beispiel hierfür ist die CO2-Steuer. Ich versprach meinen Lesern, dass ich bei genügend Leserzuschriften eine Partei der Vernunft gründen werde, die wirklich liberale und volksnahe Politik macht. Nun ja, Focus-Money bekam noch nie so viele positive Leserresonanz und da ich meine Versprechen halte, gründete ich eine Partei, die Partei der Vernunft.

Was macht die Partei der Vernunft so besonders vernünftig?

Die Partei der Vernunft will sich für das Wohl des Menschen einsetzen und nicht für den Geldbeutel Weniger. Nach unserer Ansicht ist das höchste Gut die Freiheit des Menschen. Der Mensch ist frei geboren und sollte auch so leben können – auf der ganzen Welt. Dafür setzten wir uns ein. Als Indikator für den stetigen Verlust dieser Freiheiten ist die hohe Abwanderungsrate der Bundesbürger zu sehen. Das ist ein Grund dafür, wieso wir eine PDV auch in der Schweiz gründen wollen.

Nun ist natürlich zu überlegen, was uns so unfrei macht? In erste Linie ist es das Geldsystem. Daher wollen wir das Geldmonopol abschaffen, um mehr Gerechtigkeit zu erreichen. Solange der Staat ungedecktes Papiergeld aus dem Nichts erschafft, wird es immer die Schwächsten im System treffen, die bei einer Inflation die Verlierer sind.

Herr Janich, in dem Slogan der PDV ist der Spruch „Wir sind sozialer als SPD und Linke“ zu finden, können Sie dazu Stellung nehmen?

Wir wollen nicht wie SPD oder Linke den Sozialstaat garantieren, wir wollen dafür sorgen, dass niemand mehr den Sozialstaat benötigt. Jeder soll Arbeit haben und auch davon leben können, ohne Zusatzleistungen vom Staat beziehen zu müssen.

Wie soll das funktionieren?

Alle Steuern ausgenommen der Mehrwertsteuer sollen abgeschafft werden, dies würde einen enormen Aufschwung für die deutschen Unternehmen bedeuten, die sich vor Aufträgen nicht retten könnten und noch ausländische Kräfte zusätzlich einstellen müssten. Eine Investitionsflut wäre die positive Folge.

Ein Land ohne Arbeitslose, das hört sich aber nach Utopie an.

Es liegt am Geldsystem, dass so mancher nicht von der Arbeit leben kann und auf staatliche Stützen angewiesen ist. In meinem neuen Buch „das Kapitalismus Komplott“ zeige ich detailliert auf, dass eine Putzfrau Millionärin wäre, wenn wir nicht das heutige Geldsystem hätten. Der Staat zieht uns in Form von Steuern zwei Drittel des Einkommens ab. Ohne Inflation hätten wir im Vergleich mit 1948 die sechsfache Kaufkraft.Wir könnten als alle das 18-Fache verdienen oder müssten anstatt 40 Std. nicht mal 4 Std. arbeiten.

Es liegt an dem Mangel an Marktwirtschaft. Wenn die alles regulierende Zentralbank abgeschafft würde und die Märkte sich wirklich frei entfalten könnten, wären die meisten Probleme beseitigt.  Das ist nicht nur wilde Spekulation, die Österreichische Schule der National-Ökonomie belegt dies und weist es logisch nach.

Wieso setzten unsere Politiker das nicht um?

Die Antwort ist nicht einfach, das Konzept der österreichischen Schule wird in den staatlichen Einrichtungen nicht gelehrt, daher kennen die meisten Menschen diese Theorien nicht. Deshalb ist es wohl auch den meisten Politiker unbekannt, allerdings kann ich von Experten verlangen, jemals diese Theorie aufgeschnappt zu haben. Es sollte aber auch klar sein, dass es ein Interesse gibt, dass gewisse Wirtschaftskonzepte nicht umgesetzt werden.

Welche Hürden muss man überwinden um eine Partei zu gründen?

Die Gesetze für eine Parteienzulassung werden immer härter, vor allem in Baden Württemberg, pro Bezirk braucht man 3 Kandidaten und 150 Unterschriften, da stehen wir vor einem logistischen Problem.  Die Mainstream Presse ignoriert uns, wobei ich selber Mainstream Journalist bin. Liegt wohl auch an meiner Themenwahl, die potentielle  Arbeitgeber abschreckt, wie zum Beispiel meine Recherche um den sogenannten Klimawandel. Hierbei  geht es um viel Geld, ich würde schon sagen um eine Wirtschaftsmaßnahme.

Welchen Standpunkt vertreten Sie in der Klimadiskussion? Spielt das Wetter denn nicht verrückt?

Das Klima wandelt sich schon seit Bestehen der Erde und ist ein natürlicher Prozess. Das sagen auch 31.000 Wissenschaftler und 700 Klimaforscher, die nicht von der Regierung bezahlt werden. Und da vertrete ich die Position der Wissenschaft, die nicht einheitlich von einem menschengemachten Klimawandel ausgeht.

Soll der Mensch als Sündenbock dargestellt werden?

Ja, das ist die Club of Rome Ideologie. Dieser Club finanziert im ganzen Land Schulen in denen das Märchen vom Klimawandel verbreitet wird, nicht zu vergessen unsere Politiker, die deren Politik fördern: Kanzlerin Merkel,  Bundespräsident Wulff oder Ursula von der Leyen.

 

Wie steht die PDV zum deutschen Engagement in Afghanistan?

Wir sehen diesen Krieg sehr kritisch, dieser Konflikt  ist ein Teil der Strategie, um die Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen. Moslems gegen Christen, Ost gegen West und so weiter. Ein Sarrazin taucht auf. Die Koranverbrennungen von diesem Irren, das islamische Kulturzentrum bei Ground Zero. Das hat schon alles System. Aber zur Frage: Meiner Meinung nach müssen wir raus aus Afghanistan.

 

Sie reden von der freien Marktwirtschaft – Was ist mit unseren Panzern, die dann ungehindert in Kriegsgebiete geliefert würden?

Es geht ja nicht um die Waffen, es ist egal von wem die stammen, es geht darum das die Konflikte geschürt werden. Ob die sich mit deutschen oder amerikanischen Waffen töten ist egal. Es ist auch nicht der Staat der dieses Kriegsgerät verkaufen, es sind ja die Firmen. Jeder kann sich entscheiden, ob er Aktien von diesen Rüstungsfirmen kauft und dadurch Kriege unterstützt.

Herr Janich wir bedanken uns für dieses interessante Interview.

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