Dabei sollen mögliche Staatshilfen für den angeschlagenen Autobauer zentral koordiniert werden, um einen Subventionswettlauf der Standorte zu verhindern. Verheugen pocht auf Einhaltung der Beihilferichtlinien im Fall Opel. Auslöser des Treffens war die Ankündigung aus dem Management des Detroiter Autokonzerns, über die Zukunft der europäischen Fabriken werde in zwei Wochen entschieden.
Großbritannien soll nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" dem neuen GM-Europachef Reilly bereits Kreditbürgschaften über 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt haben, Spanien soll 300 bis 400 Millionen geboten und Polen Steuererleichterungen versprochen haben. Bis zu 500 Millionen Euro sollen belgische Politiker dem GM-Manager in Aussicht gestellt haben, wenn der Konzern auf die Schließung des Werks Antwerpen verzichte.
Bundeswirtschaftsminister Brüderle lehnt weitere Hilfen des Bundes für Opel ab. Finanzminister Schäuble hat an General Motors appelliert, Klarheit über seine Sanierungspläne zu schaffen.
Opel-Gipfel in Brüssel
Brüssel (ddp). In Brüssel kommen heute die EU-Wirtschaftsminister aus Ländern mit Opel-Standorten mit Vertretern der EU-Kommission und der Spitze des US-Mutterkonzern von Opel, General Motors (GM), zusammen. Dazu eingeladen hat EU-Industriekommissar Verheugen. Bei dem Treffen geht es um die Zukunft der europäischen Opel-Werke.
23.11.09 -























































