Sie befinden sich hier: Startseite
Panorama, Kurioses

Polarnacht: In Grönland ging die Sonne zwei Tage zu früh auf

Leonberg. Die Einwohner der Gemeinde Ilulissat in Grönland trauten wohl ihren Augen nicht, als am 11. Januar um genau 12.56:57 Uhr die Sonne aufging. Normalerweise beendet die Sonne erst zwei Tage später, am 13. Januar die Polarnacht.

 

Die Bewohner rätseln was sie da zu früh aus dem Winterschlaf geweckt hat.  "Da stimmt wohl das eine oder andere nicht", wird ein 74-jährigen Einheimischer zitiert. Laut Experten ist dieses Phänomen auf die Klimaerwärmung und das abgeschmolzene Inseleis Grönlands zurückzuführen.

Schnell wurden die Befürchtungen Publik, die Erdachse hätte sich geneigt oder die Konstellation der Gestirne hätte sich verändert. Laut Expertenmeinung habe sich allerdings an der Konstellation der Gestirne nichts verändert. Die Erdachse und Erdrotation würden genaustens überwacht. Es sei eher denkbar das es sich um ein atmosphärisches Phänomen handele, wie durch Eiskristalle erzeugte Luftspiegelungen oder einen durch abgeschmolzenes Eis gesenkter Horizont.

 

Bilder-Galerie (Bild anklicken zum Vergrößern)
 


<- Zurück zu: Startseite