"Wir sind der drittgrößte Beitragszahler in den Vereinten Nationen, man erwartet viel von uns - ich finde, da können wir auch ein bisschen erwarten, dass wir mitmachen dürfen." Die 192 UN-Mitglieder vergeben am (heutigen) Dienstag ab 16.15 Uhr deutscher Zeit nichtständige Sitze in dem mächtigen Gremium. Deutschland konkurriert mit Portugal und Kanada um einen Sitz. "Es wäre nicht schön, wenn wir nicht gewählt würden", sagte der FDP-Politiker.
Lambsdorff kritisierte die Zusammensetzung des Sicherheitsrats als "komplett überholt". "Natürlich muss zum Beispiel Indien einen Platz dort haben, natürlich sollte Brasilien oder zumindest ein lateinamerikanisches Land mit einem ständigen Sitz vertreten sein", sagte er.
Der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Stinner, zeigte sich "ziemlich sicher", dass Deutschland den auf zwei Jahre begrenzten Sitz erhalten wird. Die Bundesrepublik sei der drittgrößte Beitragszahler bei den Vereinten Nationen und trage wesentlich zu UN-Operationen bei, sagte er im Bayerischen Rundfunk. "Von daher ist es ein berechtigtes Anliegen, dass Deutschland, das diesen großen Beitrag leistet, dann auch mitbestimmen kann."























































