In vier Wochen sollen die Wintersperren der Alpenpässe endgültig aufgehoben werden. Zur Zeit sind noch 25 der insgesamt ca. 200 Alpenpässe geschlossen, das sind 5 Sperrungen mehr als vergangene Woche. Zurückgeführt wird das auf die sogenannten Eisheiligen, die entsprechend einer alten Bauernregel zwischen dem 10. und 15. Mai alle Jahre wieder zu beobachten sind.
Nach Angaben des Auto Club Europa (ACE) wurde für Fahrten über den Großglockner und das Hahntennjoch in Österreich Kettenpflicht angeordnet. Generell sollte das Fahrzeug bei Fahrten in die Berge noch mit Winterreifen, Schneeschaufel, Kratzer, Streugut und frostsicherer Waschflüssigkeit für die Scheibenwaschanlage ausgerüstet sein.
Für den Verkehr wieder geschlossen wurde u.a. der Grimselpass in der Schweiz. Falls in den nächsten Tagen Schlechtwettereinbrüche und Lawinenabgänge ausbleiben, darf mit weiteren vorzeitigen Öffnungen von Alpenpässen gerechnet werden.
Wieder offen sind Glandon in Frankreich, Forcola di Livigno (I/CH) und Nockalmstraße in Österreich. Neu beziehungsweise vorübergehend sind folgende Pässe geschlossen: Grimselpass, Klausenpass, Julierpass, Albula-Autoverladung, Furkapass (CH), Fedeia (I), Sölkpass und Ötztal (A).
Ihre Öffnung planen die Pässe Umbrailpass (I/CH) ca. Ende Mai und Col d´Allos (F) am 1. Juni 2011. (Auto-Reporter.NET/sr)
















































