Hannover (dapd). Das genügt sogar, um ein Netzwerk mit einem Internetzugang zu versorgen. Zukünftig sollen sogar 42 MBit/s bereitgestellt werden, berichtet die Zeitschrift «c't» (Heft 11/2011).
Router mit HSPA+-Unterstützung
Mit ihren Datenraten bewegt sich die UMTS-Technik auf dem Niveau von DSL-Leitungen. Um ein entsprechendes Netzwerk per HSPA+ einzurichten, benötigen Verbraucher allerdings einen Router, der die neue Technik unterstützt. Entsprechende Geräte wie beispielsweise der Lancom 1780EW-3G (knapp 900 Euro) für den Netzwerkeinsatz sind bereits erhältlich. Dieses Modell hat zwei Antennenpaare für WLAN und UMTS.
Mit einem mobilen Hotspot wie dem BandLuxePR39 (Preis 199 Euro) lässt sich gleich eine ganze Gruppe mobil per HSPA+ ins Internet bringen. Benötigt wird zudem die SIM-Karte eines Mobilfunkbetreibers. Echte Flatrates für HSPA+ gibt es derzeit aber noch nicht, schreibt die Zeitschrift weiter. Ist ein bestimmtes Volumen an Daten erreicht, wird das Tempo vom Anbieter gedrosselt.
Alternative zu DSL
Wer nur wenig im Internet unterwegs ist und zudem eine nicht allzu schnelle DSL-Leitung nutzt, für den kann HSPA+ als schnellere Funkverbindung eine Alternative sein. Wer einen HSPA+-Router unterwegs in einer nicht vertrauenswürdigen Umgebung betreibt, sollte zwingend Sicherheitskritierien beachten. Der Router sollte bei jedem Start erneut nach der PIN-Nummer fragen und diese als Schutz vor Dieben nicht dauerhaft abspeichern.
Schneller Internetzugang per Mobilfunk
Eine neue Ausbaustufe des UMTS-Mobilfunknetzes verspricht einen deutlichen Temposchub für das mobile Internet. Abhängig vom Aufenthaltsort soll HSPA+ Datenraten von 14,4 bis 21,6 Megabit pro Sekunde (MBit/s) ermöglichen.
13.05.11 -



















































