Insgesamt ist es jedoch bereits der dritte Fall von Schweinegrippe, die eine solche Resistenz aufweist. In den ersten beiden Fällen wurde Tamiflu prophylaktisch eingesetzt, wodurch die Mutation eines Virus herausgefordert wird. Bei einer Infizierung trotz präventiver Maßnahmen versuche ein Virus stets, sich so zu verändern, um lebensfähig zu bleiben, sagt Dr. Keji Fukuda von der WHO. So geschehen bei den ersten beiden Fällen in Japan und Dänemark.
Das Besondere am dritten Fall aus San Francisco ist nun, dass Tamiflu nicht prophylaktisch eingenommen wurde und somit die Folgerung nahe liegt, dass die Jugendliche sich mit einer bereits mutierten Variante der Grippe infiziert hat. Obwohl sich erste Symptome der Krankheit bereits vor einem Trip nach Hongkong zeigten, suchte die junge Frau jedoch keinen Arzt auf bevor am Flughafen bei ihr Fieber festgestellt wurde. Der auf Tamiflu resistente Virenstamm könne nach Dr. Fukuda jedoch mit einem anderen Medikament namens Zanamivir behandelt werden. (MS).


















































