Beide Seiten bewegen sich offenbar nur langsam aufeinander zu. "Es gibt ein bisschen Bewegung, aber es reicht noch nicht aus", sagte Bundesinnenminister Tomas de Maizière (CDU), der die Verhandlungen für den Bund führt. Der Chef der Gewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, schätzte die Situation ähnlich ein: "Beide Seiten beginnen sich zu bewegen, aber wir sind noch immer weit auseinander."
Die Gewerkschaften haben ein Forderungspaket im Gesamtvolumen von fünf Prozent. Das lehnen die Arbeitgeber in Anbetracht der leeren öffentlichen Kassen als unbezahlbar ab. Mit Spannung wird erwartet, ob die Arbeitgeber in der dritten Runde ein Angebot vorlegen werden. Die Gespräche sollen bis Freitag dauern.
Tarifverhandlungen: Dritte Runde wird fortgesetzt
Potsdam (ddp). Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist am Donnerstag fortgesetzt worden. Am Vormittag kamen beide Seiten erneut in Potsdam zusammen, wo die dritte Runde am Mittwoch begonnen hatte.
11.02.10 -























































