So finden sich zum Beispiel in zahlreichen russischen Studien (u.a. Bgatova und Novoselov, 2000), die sich mit Strahlungsschäden bei Tschernobyl-Opfer auseinandersetzen, eindeutige Hinweise darauf, dass sogenanntes „Natur-Klinoptilith-Zeolith“ in Verbindung mit bestimmten Vitaminkomplexen erfolgreich in der Therapie von Strahlungsgeschädigten eingesetzt werden konnte. Diese speziellen Minerale binden dabei zum Beispiel Cäsium 137 und Strontium 90, wie sie von schmelzenden Brennstäben massenhaft freigesetzt werden, und leiten sie auf natürlichem Wege wieder aus dem Organismus aus.
Und was auf diese Weise in der Therapie von Strahlenkrankheiten erfolgreich ist, kann natürlich auch in der Profilaxe sinnvoll eingesetzt werden. So hat der im Harz ansässige Medizin-Produkte-Hersteller „froximun“ für einige seiner eigenen Präparate eine erfolgreiche Bindung von Cäsium von bis zu 98 Prozent wissenschaftlich nachgewiesen. „froximun“ ist derzeit der einzige Hersteller weltweit, der medizinisch zugelassenes, „ mikronisiertes-aktiviertes-natürliches Clinopthilolith“ (MANC) anbieten kann. Nach Auskunft des Herstellers stehe man derzeit auch tatsächlich mit japanischen Stellen in Verhandlungen, um Präparate für die Strahlen-Dekontamination zumindest der im Krisengebiet eingesetzten Helfer zu liefern. Auch mit verschiedenen Helfer-Organisationen gebe es solche Gespräche, MANCs für die Profilaxe von Strahlungsschäden einzusetzen.
Allerdings, so bestätigt der Hersteller, gebe es auch einen „Haken“ beim Einsatz von MANC: Da Militär-Kreise die Robustheit der genannten Wirkstoffklasse beim Einsatz gegen Strahlungsschäden erkannt hätten, wäre die derzeit verfügbaren Rohstofflager mittlerweile unter Kontrolle der Rüstungsindustrie, was bedeute: Die Verfügbarkeit von MANC ist derzeit begrenzt. „Müssten wir mit einem Schlag ganz Japan oder ganz Deutschland dekontaminieren mit unseren Produkten, gäbe es sehr schnell Lieferengpässe“, so ein „froximun“-Sprecher gegenüber der Freien Allgemeinen.
Es geht doch: Gegen Strahlenschäden kann sich jeder schützen
Leonberg (ahk). In Japan explodieren die Atom-Reaktoren in Serie – und weltweit geht die Angst vor dem nuklearen Fallout um. Kern der Angst ist dabei vor allem die Sorge vor Strahlenschäden, denn gegen die scheint es – folgt man derzeit der Berichterstattung in den Massenmedien – außer den auch bei uns bereits massenhaft nachgefragten Jod-Tabletten kein geeignetes Mittel zur Profilaxe und Therapie zu geben. Ein Trugschluss, wenn man einmal genauer in die Literatur schaut.
16.03.11 -



















































