In den zurückliegenden 2,1 Millionen Jahren kam es bereits dreimal zu Ausbrüchen, zuletzt vor 600.000 Jahren. Jetzt vermerken die Wissenschaftler einen weiteren Anstieg der seismischen Aktivität des Riesenvulkans. So soll sich die Decke in den vergangenen drei Jahren um etwa acht Zentimeter pro Jahr angehoben haben. Das ist die schnellste Rate seit dem Beginn der seismischen Aufzeichnungen im Jahr 1923. Die Daten reichen allerdings nicht aus, um den genauen Zeitpunkt des Ausbruchs festzulegen.
Bei einem großen Ausbruch würden große Mengen an Lava und Staub bis in die oberste Schicht der Atmosphäre geschleudert werden. Ein Großteil von Nordamerika würde unter einer dicken Ascheschicht bedeckt werden. Die globale Auswirkung könnte ein mehrere Jahre andauernde vulkanischer Winter sein. Sogar eine neue Eiszeit wird befürchtet. Daher gilt der Yellowstone-Vulkan als größter potenzieller Auslöser einer weltweiten Naturkatastrophe.



















































