Er erwarte aber keine Fortsetzung der Abwrackprämie über das Jahr 2009 hinaus, sagte Lange weiter. Die Industrie könne hier nicht immer wieder neu die Hand aufhalten. Die Abwrackprämie habe nicht die Krise der Autoindustrie beseitigt, sondern lediglich die Absatzkrise abgemildert. Mittelfristig müsse jedoch ein Anreizsystem geschaffen werden, das den Austausch von Alt- gegen Neuwagen fördere. Details nannte Lange nicht.
Der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Wolfgang Marzin, sagte, gerade in Krisenzeiten sei eine Messe der ideale Standort, um Kunden zu werben. Das Gebot der Stunde sei, nach vorne zu gehen und sich zu präsentieren.
Die AMI öffnet am Samstag für die Besucher. Bis 5. April zeigen 493 Aussteller ihre Neuheiten. Im Vorfeld hatte unter anderem BMW für Aufregung gesorgt, der bayerische Hersteller nimmt in diesem Jahr wie auch andere Marken aus Kostengründen nicht an der AMI teil.(ddp)
VDIK: Abwrackprämie ist keine Dauerlösung
Leipzig. Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) begrüßt die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der Abwrackprämie bis Ende 2009. Bislang sei die Prämie sehr erfolgreich gewesen, für den Februar habe die Branche zunächst ein Minus von 25 Prozent erwartet, durch die Abwrackprämie werde man aber voraussichtlich ein zweistelliges Plus erreichen, sagte VDIK-Präsident Volker Lange am Freitag in Leipzig im Vorfeld der Automobilmesse AMI. Zum Jahresende erwarte die Branche 3,1 Millionen Neuzulassungen in Deutschland und damit in etwa so viele wie 2008.
27.03.09 -






















































