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Bedrohliche Krebserkrankungen kannten unsere Vorfahren nicht, zu diesem Ergebnis kamen Rosalie David und Michael Zimmerman vom Zentrum für Biomedizinisch Ägyptologie der University of Manchester. Für eine Studie untersuchten sie ägyptische Mumien und stellten fest, dass in der antiken Welt bedrohliche Krebserkrankungen kaum vorkamen.

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Im Streit um die Ärztehonorare fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) deutliche Nachbesserungen. Die Politik habe den Medizinern für 2009 rund drei Milliarden Euro mehr an Honoraren zugesichert, sagte KBV-Chef Andreas Köhler am Freitag in Berlin. Nach den jüngsten Berechnungen ergebe sich aber nur eine Steigerung um rund 1,2 Milliarden Euro. «Diese Schere muss geschlossen werden», verlangte Köhler.

 

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Bei der medikamentösen Therapie von Depressionen sollten Erkrankte und Angehörige in der ersten Zeit besonders aufmerksam sein. Denn manche Psychopharmaka entfalten erst nach bis zu drei Wochen ihre volle Wirksamkeit. In der Zwischenzeit können sich die depressiven Symptome vorübergehend sogar verstärken. «Erst nach zwei bis drei Wochen schlägt sich der antidepressive Effekt voll nieder», sagt Martin Haupt von der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie. Bis zu diesem ...

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Experten rechnen während der aktuellen Grippesaison mit einer erhöhten Zahl von Toten. Es sei zu befürchten, dass die Grippewelle mehr Opfer fordern werde als in den Jahren zuvor, sagte die Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für Influenza am Robert-Koch-Institut, Brunhilde Schweiger, am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Zahl der Infektionen sei höher ausgefallen als in den vergangen zwei bis drei Jahren. Die Grippewelle habe Deutschland seit rund drei Wochen fest im Griff. Allerdings ist ...

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Gallensteine schlummern in vielen Bäuchen. Nach Schätzungen tragen bis zu 20 Prozent der Bundesbürger die etwa kieselstein- bis murmelgroßen Gebilde in ihren Gallentrakten. Solange sie keine Beschwerden verursachen, werden die Ablagerungen von Fachleuten auch als «stumme Steine» bezeichnet. Bei mindestens einem Viertel der Betroffenen lösen sie jedoch früher oder später ernste Probleme aus.

 

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Für Säuglinge und Kleinkinder können Durchfälle und Erbrechen eine schwere Belastung sein. Vor allem bis zum dritten Lebensjahr sind häufig sogenannte Rotaviren Auslöser solcher Erkrankungen. Schutz gegen die hochansteckenden Erreger kann eine Schluckimpfung bieten. «Empfehlenswert ist, die Kinder so früh wie möglich impfen zu lassen», rät der Berliner Arzt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Denn der Impfschutz könne nur bis zur 24. Lebenswoche verabreicht werden.

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In Baden-Württemberg hat es den ersten bundesweiten Influenza-Todesfall des Winters gegeben. Wie das Uniklinikum Ulm und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) am Freitag mitteilten, erlag eine 46-jährige Frau bereits in der vergangenen Woche in Ulm ihrer Grippeerkrankung. Die Frau war zuvor von einem anderen Krankenhaus auf die Intensivstation des Uniklinikums verlegt und dort mit antiviralen Medikamenten behandelt worden.

 

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Alle Kinder haben Angst. Ob Monster unter dem Bett, die nächste Klassenarbeit oder laute Gewitter - Kinder fürchten die unterschiedlichsten Dinge. Eine Angst aber können Eltern ihren Kindern ganz einfach nehmen: Die Angst vor dem Zahnarzt. Denn wenn Eltern bei ihrem Nachwuchs früh genug mit der Zahnpflege anfangen, sinkt das Risiko für spätere Erkrankungen enorm.

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Wenn die Augenlider unkontrolliert zucken, wirkt das auf Dauer sehr beunruhigend. Zumal solche unberechenbaren Muskelbewegungen mitunter mehrere Tage oder Wochen lang auftreten können. «Solche Zuckungen treten typischerweise bei jungen Menschen auf, die unter großer Nervosität oder Überanstrengung leiden», erklärt der Kölner Neurologe Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen: «So etwas bekommen zum Beispiel Studenten, die gerade schwer im Examensstress sind».

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Die gesetzlichen Krankenkassen haben einer Studie zufolge Einsparpotenziale in Milliardenhöhe. Bei den größten Ausgabenposten - der ambulanten und stationären Versorgung und den Arzneimitteln - könnten die Kassen jährlich 5,6 bis 9,8 Milliarden Euro einsparen, heißt es in einer Studie, die die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Donnerstag in Berlin vorstellte.

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Rückenschmerzen sind eine Plage. Wenn die Wirbelsäule wehtut, wird meistens sogar das bloße Liegen zur Qual. Eine häufige Ursache für solche Schmerzen sind Überlastungen beim Tragen und Heben. «Eintönige Belastungen und seitliche Hebebewegungen nimmt der Rücken besonders krumm», warnt der Aachener Orthopäde Christoph Eichhorn.

 

 

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Den Ohren wird in den traditionellen Heilmethoden anderer Kontinente mehr Aufmerksamkeit geschenkt als in der westlichen Medizin. Bei einer ayurvedischen Ganzkörpermassage zum Beispiel gehören die Ohren immer dazu. Die traditionelle chinesische Heilkunst kennt 120 Akupunkturpunkte im Ohr. Und die Hopi-Indianer verbrennen hohle Kerzen am Ohr, die durch einen Kamineffekt den Ohrdruck nehmen und den Gehörgang reinigen sollen.

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Jahrelang haben Peter (Name geändert) und seine Familie in Ungewissheit gelebt. Schon im frühesten Kindesalter merkten die Eltern, dass etwas nicht stimmt mit ihrem Sohn. Peter verlor häufig das Gleichgewicht und kam ständig mit Schrammen und Beulen nach Hause. Die Familie suchte Rat bei Kinderärzten, Orthopäden und Neurologen, eine Erklärung für die Beschwerden hatte keiner von ihnen. Erst nach mehr als sieben Jahren stellte ein Arzt die korrekte Diagnose: Peter leidet an einer seltenen, ...

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Für viele ältere Menschen ist es eine erschreckende Erfahrung, wenn plötzlich die Hände anfangen zu zittern. Wem ständig das Glas überschwappt oder der Löffel aus der Hand fällt, der fühlt sich meist hilflos. Zudem befällt viele die Angst, möglicherweise an Parkinson zu leiden. «Händezittern gehört zwar zu dem Symptomen der Parkinson-Krankheit, aber es kann auch andere Ursachen haben», erläutert der Kölner Neurologe Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen. Erst wenn weitere Anzeichen ...

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Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) will die bisher legale Modedroge Spice verbieten. Die Herstellung, der Handel sowie der Besitz von Spice sollen per «Eilunterstellung» im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes verboten werden, wie Bätzing am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Verordnung soll bis Ende Januar 2009 in Kraft treten.

 

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Die Union zeigt sich uneins über den Vorschlag von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), gesetzlich Krankenversicherten im Rahmen eines zweiten Konjunkturpakets finanziell zu entlasten. Während der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) und der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn Schmidts Idee, den allein von Arbeitnehmern und Rentnern entrichteten Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Beitragssatzpunkten abzuschaffen, für erwägenswert halten, äußerte sich ...

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Die «Unabhängige Patientenberatung Deutschland» (UPD) warnt Patienten vor einem leichtfertigen Eingehen auf Wünsche ihres Arztes, die Behandlung im Wege der «Kostenerstattung» abzurechnen. «In der Regel» erhielten gesetzlich Krankenversicherte «nicht ganz den vollen Betrag zurück», sagte der Jurist Jürgen Arlt von der UPD in Nürnberg dem Nachrichtenmagazin «Focus».

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Viele Hersteller bieten heutzutage Plastik-Clogs an, allerdings mit deutlichen Qualitätsunterschieden. Einige Clogs haben einen stechenden, unangenehmen Geruch. Dieser Mangel wird vor allem durch Acetophenon verursacht, einer Substanz, die möglicherweise als Nebenprodukt entsteht und bei der Herstellung minimiert werden könnte. Das Auftreten von Acetophenon und anderen geruchsauffälligen Nebenprodukten zeugt daher von einer geringen Qualität und widerspricht der guten Herstellerpraxis. Einige ...

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Im Internet wurde ein Potenzmittel "für den anspruchsvollen Mann" als "Wirkstoffkomplex, der mit seinen natürlichen Inhaltsstoffen die Erektionsfähigkeit, Ausdauer und Empfindungen beim Akt deutlich steigert" angepriesen. Ein davon überzeugter Kunde machte einen "Selbstversuch" und war von der -offenbar sehr erheblichen- Wirkung so überrascht, dass er die Auslobung als "natürliches Potenzmittel" bezweifelte und die verbliebenen Kapseln einer Arzneimittelüberwachungsbehörde als "Verdachtsprobe" ...

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Die Arbeitnehmer in Deutschland sollen nach Ansicht der SPD allein von einer kräftigen Finanzspritze des Bundes in das Gesundheitssystem profitieren. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sprach sich in der «Frankfurter Rundschau» (Montagausgabe) dafür aus, den sogenannten Sonderbeitrag zur Krankenkasse von 0,9 Prozent, der ausschließlich von Arbeitnehmern gezahlt werden muss, durch Bundeshilfe zu ersetzen.

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Die Angst vor schmerzhaften Erlebnissen beim csitzt bei vielen Menschen tief. Wenn der Mediziner zum Bohrer greift oder eine Füllung ansteht, verlangen viele Patienten lieber gleich nach einer Betäubung. Diese schmerzlindernde Behandlung wird allerdings nicht in allen Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. «Bei einer ganz normalen Füllung tragen die Kassen zum Beispiel normalerweise keine Betäubung», erläutert Thomas Schwierzy, Vorstandsmitglied der Landeszahnärztekammer Brandenburg.

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