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Mehr als die Hälfte der Paare mit Kindern in Deutschland sind Doppelverdiener. 2009 waren bei 52 Prozent der Paare mit mindestens einem minderjährigen Kind beide Partner berufstätig, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

 

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Passau (ddp). Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Gerd Sonnleitner, fordert von der EU mehr Hilfe für die Milchbauern. "Wir Bauern erwarten, dass Herr Barroso als Kommissionspräsident die Probleme im Milchsektor zur Chefsache macht", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Samstagausgabe). Die Landwirte bräuchten eine Änderung der Milchmarktordnung, damit die Kommission in besonderen Krisensituationen eingreifen und den Markt stützen könne, ohne dafür erst die Zustimmung der ...

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Hamburg (ddp). Zahlreiche Bands und Musiker wollen heute in Hamburg für bessere Bedingungen im Musikgeschäft demonstrieren. Mit der Aktion treten Rock- und Popmusikkünstler für das Recht ein, von ihrer Kunst leben zu können. Der Demonstrationszug beginnt um 13.00 Uhr auf dem Beatlesplatz auf der Reeperbahn. Ab 14.30 Uhr sind Konzerte und eine Kundgebung auf dem Spielbudenplatz geplant.

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amburg (ddp.djn). Mehrere Tausend Schiffbauer aus den Werften von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in Emden, Kiel und Hamburg haben am Freitag in Hamburg für die Sicherung der Standorte demonstriert. Sie fordern vom Konzern ein industrielles Konzept, "das den Fähigkeiten und Kenntnissen der Standorte sowohl im militärischen als auch im zivilen maritimen Sektor gerecht wird", wie die Betriebsräte in einer Erklärung mitteilten.

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Braunschweig (ddp.djn). In der dritten Tarifverhandlungsrunde für die 90 000 Beschäftigten der westdeutschen Volkswagenwerke hat die IG Metall am Donnerstag das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot als "unzureichend" zurückgewiesen. Angesichts des "Schlingerkurses von Volkswagen" könnten nun "Aktionen nicht mehr ausgeschlossen" werden, sagte IG-Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine in Braunschweig.

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Berlin (ddp). Caritas und Energieagenturen setzen das Klimaschutzprojekt für einkommensschwache Haushalte fort. Wie der Deutsche Caritasverband (DCV) und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) am Mittwoch in Berlin mitteilten, soll das Angebot an Empfänger von Arbeitslosengeld II, einen kostenlosen Stromsparcheck in Anspruch zu nehmen, bis Ende 2010 auf zusätzliche Regionen ausgedehnt werden.

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Köln (ddp). Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hat die geplanten Stellenstreichungen beim Autohersteller durch den neuen Eigentümer Magna verteidigt. Restrukturierung bedeutet Arbeitsplatzabbau - "dem müssen wir ins Gesicht schauen", sagte er am Mittwoch im Deutschlandfunk.

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Frankfurt/Main (ddp). IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel hat Vorschläge für eine Reform seiner Organisation vorgelegt, um Mitgliederzuwächse zu erreichen. "Für Mitgliedergewinnung müssen mehr Ressorcen bereit gestellt werden", fordert ein Projektteam unter Leitung von Wetzel in einem Diskussionspapier, das der "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe) vorliegt. So sollten die 164 örtlichen Verwaltungsstellen besser ausgestattet werden und für die Mitgliedergewinnung finanzielle Anreize erhalten.

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Hamburg (ddp). Die IG Metall Küste hat die Beschäftigten der norddeutschen Werften und Zulieferer zum Kampf für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze aufgerufen. In zahlreichen Städten entlang der Küste seien am Donnerstag und Freitag (10./11. September) Kundgebungen und weitere Aktionen geplant, teilte ein Sprecher der Gewerkschaft am Montag in Hamburg mit. Die IG Metall rechnet mit dem Protest von mehreren tausend Werftmitarbeitern an den Standorten in Bremerhaven, Bremen, Niedersachsen, ...

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London/Frankfurt/Main (ddp.djn). Das an drei Gläubigerbanken des insolventen Handelskonzerns Arcandor verpfändete 43,9-prozentige Paket am britischen Reiseanbieter Thomas Cook dürfte bereits in den nächsten Tagen verwertet werden. Möglicherweise in dieser, spätestens aber in der nächsten Woche dürften die Aktien bei einer großen Gruppe von Investoren platziert werden, wie mehrere mit der Sache vertraute Personen am Montag der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires sagten.

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Frankfurt/Main (ddp). Die Vereinigung Cockpit (VC) hat die Piloten der LTU, die zu 100 Prozent der Air Berlin gehört, am Montag zu einem 16-stündigen bundesweiten Arbeitskampf von 5.30 Uhr bis 21.30 Uhr aufgerufen. Zudem sind die Cockpitbeschäftigten der Air Berlin im Zeitraum von 5.30 Uhr bis 8.30 Uhr zu einem Sympathiearbeitskampf aufgerufen, wie Cockpit, der Berufsverband der Verkehrsflugzeugführer in Deutschland, am Morgen mitteilte. Betroffen seien sämtliche von Air Berlin angeflogenen ...

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Osnabrück (ddp). Die Arbeitsmarktexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, Brigitte Pothmer, hat der Bundesregierung vorgeworfen, vor der Wahl mit "Tricks" die Krise auf dem Arbeitsmarkt zu verschleiern. "Fakt ist: Deutschland hat bereits seit März fünf Millionen Arbeitslose", sagte Pothmer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagausgabe). Vor dem 27. September verfahre die Bundesregierung aber nach der Devise "schlechte Nachrichten und schlechte Zahlen sind verboten". Die Grünen-Politikerin ...

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Hamburg (ddp). Mit Hilfe der Gewerkschaft ver.di wollen die Angestellten der britischen Billigfluglinie Easyjet einem Magazinbericht zufolge in Deutschland deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen durchsetzen. In den kommenden Wochen soll am Stammsitz in Berlin erstmals ein Betriebsrat gewählt werden, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag vorab berichtete.

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Es hat uns wieder in seinen Fängen - das gefürchtete Sommerloch, welches jedes Jahr in der Sommerzeit den Journalisten Alpträume und kalte Schauer beschert, die trotz der Hitze über ihre, vor dem Bildschirm gekrümmten, Rücken kriechen.

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Düsseldorf/Berlin (ddp). Der größte deutsche Energiekonzern E.ON kündigt an, dass es bis Ende 2012 keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. Die Gewerkschaft ver.di und der Konzernbetriebsrat einigten sich darauf mit der Konzernspitze, wie die Gewerkschaft am Samstag in Berlin mitteilte.

 

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Berlin (ddp). Die Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten pro Woche mit 41,2 Stunden deutlich länger als ihre Kollegen in den meisten anderen EU-Ländern. Dies geht aus einer neuen EU-Studie zur Entwicklung der Arbeitszeiten im Jahr 2008 hervor, wie die Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) berichtet. Der Europäische Gewerkschaftsbund kritisierte die Entwicklung scharf: "Das schadet dem Familienleben und beeinträchtigt langfristig möglicherweise auch die Gesundheit. Wer in Zeiten hoher ...

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Quetta. Seit 60 Jahren unterhält das multinationale Chemieunternehmen Merck in der Nähe von Quetta eine pakistanische Fabrik mit circa 500 Mitarbeitern. Obwohl diese Fabrik allein einen Gewinn von umgerechnet 6 Millionen Euro macht, werden die Arbeiter immer noch mit knapp 52 Euro Monatslohn abgespeist. Fordern die Arbeiter höhere Löhne, droht Merck mit der Schließung des gesamten Werkes.

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Bonn (ddp). Aus Sicht der Auszubildenden ist die Qualität der dualen Berufsausbildung in Deutschland eher mittelmäßig. Verbesserungsbedarf sehen sie insbesondere bei der Verzahnung von Schulunterricht und betrieblicher Praxis, außerdem ist eine Verbesserung der technische Ausstattung der Berufsschulen häufig gewünscht, wie aus einer repräsentativen Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn hervor geht.

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Wiesbaden (ddp). Der Frauenanteil an allen Promotionen in Deutschland ist im Jahr 2007 auf 42 Prozent angestiegen. Im Jahr 2000 lag er noch bei nur 34 Prozent. Bei den Erstsemestern und bei den Absolventen deutscher Hochschulen liegt der Frauenanteil bereits bei 50 beziehungsweise 52 Prozent. Das teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

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Erfurt (ddp). Arbeitgeber dürfen Angestellte von einer freiwilligen Lohnerhöhung ausnehmen. Sofern es für die unterschiedliche Behandlung sachliche Gründe gebe, verstoße der Arbeitgeber nicht gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz, entschied das Bundesarbeitsgericht. Die Anspruchsvoraussetzungen für die Lohnerhöhung müssten allerdings so gefasst sein, dass kein Arbeitnehmer willkürlich von der Lohnerhöhung ausgeschlossen werde.

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Dortmund (ddp). Die Ursache für den erneut gesunkenen Krankenstand liegt nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in der Angst der Arbeitnehmer um den Job und nicht an der gestiegenen Fitness der Angestellten. "Aus der Sorge heraus, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, schleppen sich die Beschäftigten sogar krank zur Arbeit", sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagausgabe).

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