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Washington (dapd). Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Regierungen zu einem breiteren Ansatz bei der Reform des Finanzsystems aufgefordert. Bislang sei unter dem Stichwort "Basel III" die Aufmerksamkeit vor allem auf Kapitalaufnahme und Liquiditätsstandards gelenkt worden, sagte Jose Vinals, der für Geldpolitik und Finanzmärkte zuständige IWF-Direktor, am Sonntag.

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Frankfurt/Main. Der deutsche Aktienmarkt hat seine Talfahrt am Dienstag fortgesetzt. Der Leitindex DAX ist am Vormittag zeitweise um mehr als 3,0 Prozent auf 3816 Punkte eingebrochen, nachdem er am Vortag erstmals seit vier Jahren unter 4000 Punkte gesunken war. Um 13.00 Uhr notierte er bei 3867 Punkten 1,8 Prozent leichter. Der MDAX gab 2,8 Prozent auf 4528 Zähler nach und der TecDAX verringerte sich um knapp 3,0 Prozent auf 432 Zähler.

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Frankfurt/Main. Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag aufgrund der schlechten Vorgaben aus den USA seine Talfahrt fortgesetzt. Der Leitindex DAX sank bis 9.15 Uhr um knapp 1,0 Prozent auf 3897 Punkte. Am Vortag war der DAX erstmals seit vier Jahren unter die Marke von 4000 Punkten gerutscht. Der MDAX fiel am Morgen um 1,6 Prozent auf 4582 Zähler und der TecDAX reduzierte sich um 1,7 Prozent auf 438 Punkte.

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Berlin. Elterngeld ist eine gute und auf den ersten Blick einfache Sache. Wie andere steuerfreie Lohnersatzleistungen unterliegt es aber grundsätzlich dem sogenannten Progressionsvorbehalt. Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine hin. Demnach wird es zwar selbst steuerfrei ausgezahlt, erhöht aber den Steuersatz für das übrige Einkommen. Das kann bei der Einkommensteuererklärung zu einer erheblichen Steuernachzahlung führen.

 

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München. Der Bundesfinanzhof (AZ: X R 15/07) hat der neuen Rentenbesteuerung seinen Segen gegeben. Es sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber die Besteuerung der Alterseinkünfte auf das System der nachgelagerten Besteuerung umgestellt hat. Seit 2005 wird die gesetzliche Rente nach und nach mit einem für jeden Rentnerjahrgang steigenden Satz besteuert, bis 2040 die Rente komplett steuerpflichtig sein wird.

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Die Rettung der angeschlagenen Staats- und Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) erweist sich offenbar als zunehmend schwierig. Im Ringen um eine weitere staatliche Stützung sei der Beschluss über die Höhe einer direkten Kapitalbeteiligung des Bundes zunächst vertagt worden, berichtet die «Börsen-Zeitung» am Dienstag. Grund sei eine notwendige Änderung des Finanzmarkt-Stabilisierungsgesetzes.

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Sachsens früherer Finanzminister Horst Metz (CDU) streitet Versäumnisse der Landesregierung bei der Kontrolle der einstigen Landesbank ab. Für die Fachaufsicht sei allein die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zuständig gewesen, sagte Metz am Montag als Zeuge im Sachsen-LB-Untersuchungsausschuss des Landtags.

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Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 700 000 Beschäftigten der Bundesländer (außer Hessen und Berlin) hat am späten Montagvormittag in Berlin begonnen. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Die Auszubildenden sollen 120 Euro pro Monat mehr bekommen. Als Laufzeit werden zwölf Monate angestrebt.

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Eine Woche vor Beginn der Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 800 000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder hat der Deutsche Beamtenbund (dbb) seine Forderung nach acht Prozent mehr Einkommen verteidigt. Wenn der Staat Schutzschirme über Hunderte von Milliarden Euro für die Wirtschaft aufspanne, dann dürfe er seine eigenen Beschäftigten nicht im Regen stehenlassen, sagte der dbb-Vorsitzende Peter Heesen am Montag in Köln auf einem Kongress des Beamtenbundes vor rund 700 ...

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Der langjährige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Professor Otmar Issing, hat sich zuversichtlich zur Lage an den Finanzmärkten geäußert. «Ich sehe Anzeichen für eine beginnende Stabilisierung», sagte Issing der in Köln erscheinenden «Wirtschaftszeitung Aktiv».

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Der börsennotierte Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund (BVB) rechnet mit Folgen der Finanzkrise auf das Geschäft. Die nächsten beiden Geschäftsjahre dürften «etwas magerer werden», sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, am Dienstag auf der Hauptversammlung in Dortmund. Eine Dividende stellte er den Aktionären weiterhin nicht in Aussicht. «Der Substanzaufbau ist noch nicht abgeschlossen», fügte er hinzu.

 

 

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